Blockaden lösen – in 4 einfachen Schritten

Heute ein Beitrag von mir zum Stichwort Blockaden lösen – hochaktuell und sehr brisant. Wie Du ja weißt, baue ich gerade meine Selbständigkeit auf. Ich will unter anderem damit Frauen dabei begleiten, mehr in ihre Wahrheit zu kommen und Klarheit in sich zu finden – ihr Licht leuchten zu lassen. Du bist ja quasi live dabei.

Und ja, es kommt auch bei mir insbesondere hier zu Momenten, die ich gerne als „Sabbatical“ bezeichne. Es wird ruhiger um mich – und hinter den Kulissen stoße ich „weise Frau“ auch mal wieder auf innere Blockaden.

Und das, obwohl ich bereits so weit gekommen bin persönlich. Oh, ja!

Gerade bei dieser Selbständigkeit geht es da richtig rund: alte Gewohnheiten, Muster, Blockaden fahren so richtig hoch. Das ist echt mal anstrengend. Und nervig.

Also: in Zeiten, in denen ich zu neuen Ufern aufbreche, kommen wirklich tiefsitzende Ängste und Unsicherheiten hoch.

Und genau darum soll es heute gehen.

Was ist, wenn ich in Situationen gerate, in denen ich mit Unsicherheiten, Ängsten, Panik und allerlei mehr konfrontiert werde? Was kann ich tun, um innere Blockaden zu lösen und mich gefühlsmäßig freier zu fühlen?

Schritt 1: Bewusstwerdung

Den Kopf in den Sand stecken geht ja leider nicht… aber zumindest versuche ich es gerne. Ja, ich bin der Typ dazu. Doch ehrlich gesagt komme ich damit natürlich nicht recht weiter.

Es drückt in mir. Alte Gedankenmuster drängen andauernd in meinen eh schon Kopf. In der Familie gibt es Konflikte, die ich dann nicht so lässig regele wie sonst. Ab und an fühle ich mich irgendwie komisch, gedrückt. Und angestrengt, da ich nicht vom Fleck komme, sondern irgendwie im Morast feststecke. Es ist einfach… irgendwie doof und ungemütlich.

Und genau das ist dann auch wichtig: zu erleben, dass es eben so ist.

Also, Schritt 1, um Blockaden zu erkennen und zu lösen, ist: ich nehme wahr, dass ich mich unwohl fühle.

Es will ja raus.

Die Seele will wachsen, auch wenn das Ego das gerne verhindern möchte. Letzteres will uns schützen und uns in der Komfortzone halten, während erstere auf Veränderung drängt.

Wenn Du also merkst, dass es folgende Körperempfindungen bei Dir gibt:

  • Der Körper drückt oder schmerzt irgendwo
  • Du bist angespannt
  • Du fühlst Dich irgendwie doof
  • Vielleicht ist da Wut, Traurigkeit, Zorn
  • Ein Gefühl von „Ich komme nicht ganz klar“
  • Ein Gefühl von „Ich stecke fest“
  • Alte Schmerzen tauchen auf

Ächz.

Dann könnte es gut sein, dass Du wachsen möchtest.

Und ich sage Dir hier, von Mensch zu Mensch, von meinem Herzen zu Deinem:

Das ist menschlich.

Wir alle habe das – mehr oder weniger unbewusst.

Das gehört quasi zum Programm.

Mehr ist hier noch nicht nötig.

Und ich sage nicht, dass es immer so ist, sich immer um so etwas handelt. Es geht quasi um Momente, in denen wir herausgefordert werden, Altes anzuschauen – um in Neues hineinzuwachsen. In jedem Falle sollte man – wenn man bereit dazu ist – dort einmal hinschauen.

Schritt 2: Der Wahrheit ins Auge blicken

Der nächste Schritt ist auch klein, aber ebenso fein.

Alles, was ich schreibe, soll bitte bei Dir eine Ahnung dafür entstehen lassen, dass kleine Schritte oft große Wirkungen erzielen.
Wir dürfen behutsam zu uns sein, achtsamer vorgehen und weniger erwarten in dieser schon so fordernden Welt.

Hier sind wir nun und sehen, zurück auf unserem Weg geht es nicht mehr, aber vor wollen wir auch (noch) nicht. Wir stehen hier vor einer ungelösten Blockade, die uns das Leben schwer machen kann.

So ist es.

Das ist die Wahrheit.

Unsere Wahrheit: es drückt und macht eine Riesenangst. Angst, ein ungutes Gefühl. Wir dürfen es haben.

Unsicherheit, es könnte wieder was passieren. Auch die darf aber sein.

Ich glaube, das Schwierigste ist es als Mensch eigentlich immer, Gefühle auszuhalten.

Was ist vielleicht Deine Wahrheit?

Lass uns gerne einmal dahin schauen.

Was passiert da? Woran erinnert Dich das in Dir?

Ich gehe mal als Beispiel voran:
In der Vergangenheit gab es immer wieder Situationen, in denen ich schlechte Erfahrungen gemacht habe mit Sichtbarkeit und meiner Hilfsbereitschaft. Es wurde gelacht über mich. Mir wurde in er Schule gesagt, ich sei gut, aber eben „nur gut“. (So klang die gute Beurteilung eher wie ein schlechtes Urteil).

Autsch. Das schmerzt.

Schritt 3: Annehmen

Und genau jetzt kommt der richtig wichtige Schritt, unsere Blockaden zu lösen… annehmen, was ist.

Wie das geht:

Setze Dich bitte bequem hin und schließe die Augen.

Nehme ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch hinein – ganz ohne Anstrengung.
Lege die Hände auf Dein Herz. Komme bei Dir an.
Und schaue in Dich hinein.
An jede Stelle, vom Kopf bis zu den Füßen.
Spüre in die Stelle, die drückt.
Schaue in Deine Seele und Deinen Geist… dahin, wo es Dir sagt:
Hier hast Du Angst oder bist unsicher – und magst nicht weiter.
Atme tief ein.
Noch einmal.

Und dann sagst Du Dir:
Ich sehe das.
Ich hatte hier früher diese Gefühle von Druck, Panik, Angst – und es ist jetzt okay.
Ich nehme es an.
Ich kann jetzt als erwachsene Frau auf mich aufpassen.
Ich sehe Dich, mein Gefühl, mein altes Muster.

Und ich nehme Dich jetzt voll an.

Verweile dort etwas, wenn Du magst. Nehme wahr, wie es sich weiter anfühlt. Ändert es sich, jetzt da Du diese Worte gesprochen hast?
Schau auf jede noch so feine Bewegung.

Und sei sanft zu Dir zu, wenn Du Dich traust, das zu erleben.
Es kann sein, dass Du wieder zurückschreckst. Auch das darf sein.
Druck wäre hier nicht so schön. Wirklich… wir allen haben so unbequeme Muster und in die einzutauchen, erfordert Mut.
Du darfst mutig sein, aber Du musst nicht. Schau es einfach nur an. Atme ein wenig dahin. Nimm es als Teil von Dir an. Vielleicht war er verdrängt und ungeliebt.
Aber er war schon immer ein Teil von Dir… und er will einfach nur gesehen werden.

Ich sehe Dich darin, denn ich kenne das.

Du darfst so sein. Du darfst so fühlen.

Schritt 4: Mit den Gefühlen leben – und neue dazu holen.

Und jetzt kommt der „Spaß“… der wirklich faszinierende Schritt… um aus der Komfortone herauszugehen und sich befreiter zu fühlen. Emotional freier zu leben.

Mit eben diesen Gefühlen.

Denn um ehrlich zu sein – und wie ich bereits anfangs schrieb – komme auch ich immer an diese Punkte, die ans Licht wollen. Ich wiederhole noch einmal: das gehört zum Leben dazu und kann auch viele versteckte Ressourcen für uns bedeuten.

Das alles kann schnell gehen. Oder länger dauern. Ganz wie Du das möchtest – und es gerade zu Dir passt.

Du kannst es immer wieder machen… oder erst einmal ruhen lassen… Du darfst selber entscheiden, wann Du bereit dazu bist – und wie oft. Achte nur auch etwas auf die Seele, die will quasi immer weiter…

Wie ich mich freue, das zu schreiben!

Denn wie eingangs erwähnt, warte auch ich gerade durch dieses Gewässer und darf mich entscheiden, wie es weitergehen soll. Und da möchte ich Dich jetzt abholen, um zusammen da durch zu gehen.

Aus der Komfortzone heraus.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die ich Dir vorstellen will, um in unserem Prozess “Blockaden lösen” weiterzugehen.

Die erste Möglichkeit ist die, die genannten ersten drei Schritte zu machen – und dann genau damit loszulegen mit dem Neuen.

Während man dieses drückende Gefühl erlebt.
Denn niemand, auch Du nicht, kann wissen, dass das „Alte“, vor dem man Angst oder Panik empfindet, wieder passiert.
Es ist sogar aber so: wer auf etwas beharrt, wird genau das auch wieder bestätigt bekommen. Das ist ein Universumsgesetz. Und das bleibt dann und bleibt und bleibt und… drückt weiter.
Aber eigentlich können wir es nicht wissen, dass es genau so sein wird. Denn nun ist man ja weiter, erwachsener, in einer anderen Situation.

Also frage Dich: stimmt das jetzt so überhaupt bei dieser Situation? Oder beharre ich einfach darauf – und fühle daher weiter so?

Ich verspreche Dir jedenfalls, dass schon eine kleine Bewegung, ein kleines Verschieben in uns drinnen bereits eine große Veränderung auslösen kann.
Nur mal als Beispiel – ich hatte damals eine Heidenangst, mich in meiner neuen Beziehung zu zeigen. Ich habe diese Angst erlaubt und diese Bekanntschaft trotzdem vertieft. Und sie hält jetzt immer noch!

Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings…

Das Erinnern, Zulassen und Annehmen der Situation ist schon ein kleiner weiterer Schritt, der große Auswirkungen haben kann.

Für mich gilt hier: ich werde also sichtbarer, bei Dir, bei den Schwestern. So oder so. Jetzt bin ich neben verunsichert doch auch ein wenig positiv aufgeregt…

Das ist also die erste Möglichkeit. Die zweite…

Ist etwas umfangreicher. Eine kleine Reise.
Du hast doch bestimmt positive Momente, an die Du gern erinnerst, oder? In denen Du losgegangen bist und das Ergebnis gut war? Kommt etwas in Dein Bewusstsein? Ein Bild?
Gut.
Bleib dabei.

Stell es Dir vor, in allen Farben und Schattierungen. Wie fühlt es sich an? Wie fühlst Du Dich, in diesem Bild?
Spüre diesem Gefühl nach.
Noch mehr.
Schön.

Kannst Du das Positive spüren?

Gut!

Und jetzt nimm dieses gute Gefühl, um aus der Komfortzone herauszukommen. Du bist in Sicherheit. Alles ist gut. Du bist stark. Du wirst geliebt.
Es kann Dir nichts passieren.

Denn Du selber passt jetzt auf Dich auf. Du bist gewachsen, groß geworden. Du wirst geliebt. Von mir. Vom Universum. Von Dir selbst.

Es darf gut sein. Du darfst zufrieden sein. Erfolgreich. Geliebt. Was auch immer Du Dir ersehnst!

Und jetzt: zeig Dein Licht.

In Liebe

Über mich

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Vielleicht braucht es auch etwas Wissen und Rat über den Umgang mit dem inneren Kritiker? Dann lies hier gleich weiter.

P.P.S.: Wenn Du gerne mit mir arbeiten willst, geht das demnächst auch – ein spannender Kurs ist für Dich in Arbeit, mit dem Du Dir noch mehr innere mentale Stärke aufbauen kannst.

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