lebendigkeit

Kleiner Leitfaden mit sechs Tipps für mehr Lebendigkeit im Leben

Willkommen bei diesem kleinen Leitfaden für mehr Lebendigkeit. Was hast Du für ein Gefühl, jetzt, da Du den Titel liest? Heißt es bei Dir, ja, das brauche ich? Bist Du neugierig?

Das ist sehr gut!

Denn dann sind wir bereits mitten im Thema.

Stellen wir uns als erstes mal vor, Kinder zu beobachten. Sie spielen, spielen, spielen… und spielen. Rennen hier hin und dahin, sehen neue Dinge, fassen sie an, drehen und wenden sie. Nie werden sie wirklich müde dabei, denn für sie ist das natürlich, wie die Luft zum Atmen.

Oder mein Sohn, wenn wir Musik anmachen! Dann hüpft er rum, springt aufs Sofa, runter vom Sofa, wieder raus… rennt im Kreis. Für mich wirkt das manchmal wie seine fünf verrückten Minuten.

Aber wieso das? Es ist einfach nur…Lebendigkeit. Und ich bin diejenige, die schon viel langsamer und nach Gewohnheiten agiert.

lebendig sein
Lebendig wie die Kinder

Er hat mir viel gezeigt und mich echt wieder erweckt.

Und weil das sowas Schönes und Gutes ist, was ich mir für Euch auch wünsche, gebe ich das heute an Dich weiter.

Das ist irgendwie das Gefühl von Verliebtheit, auf das wir Erwachsene so abfahren: wir fühlen uns etwas verrückt und wieder total lebendig.

Und es wäre doch toll, wenn man das mehr in sein Leben bringen könnte.

Also, los geht’s!

Tipp 1: Bewusstes Atmen

Wusstest Du, dass die meisten von uns so kurz atmen und uns dadurch viel Frische für unseren Körper nehmen?

Der Tipp schlechthin also: bewussteres und tieferes Atmen. Am besten morgens und abends für ein paar Minuten. Oder immer mal tagsüber, wenn Du daran denkst. Kein Stress bitte!

Und was sollst Du machen?

Stelle Dich bitte gerade hin. Gerne barfuß, um guten Bodenkontakt zu haben. Wenn Du nicht zuhause bist, sondern im Wald oder am Strand – wie ich – und es ist kalt, mach es auch mit Schuhen.

Schließe Deine Augen und wende Dich mit Deiner Aufmerksamkeit Deinen Füßen zu. Es geht um Erdung. Schwinge auf Deinen Füßen von links nach rechts, und von den Ballen zur Ferse. Fühle, wie Du breit und fest mit beiden Füßen den Kontakt zur Erde hast.

Wenn Du denkst, Du bist gut angekommen, wende Dich Deiner Atmung zu. Nimm einen tiefen Atemzug und lass dabei Deinen Bauch ganz groß werden. So gelangt der Atem bis in die Lungenspitzen. Atme langsam wieder aus.

Wiederhole das für einige weitere Atemzüge.

Dann atme weiterhin tief ein und stelle Dir vor, wie der Atem in jeden Winkel Deines Körpers fliegt – bis in die Fingerspitzen, bis zu den Zehen und auch bis in den hintersten Winkel Deines Gehirns.

Wenn Du das Gefühl hast, alles gut durchlüftet zu haben, atme wieder normal und ohne Anstrengung. Öffne langsam Deine Augen.

So schönes, frisches Atmen ist ein Garant für mehr Energie und Lebendigkeit und wird von vielen einfach zu sehr vergessen.

Tipp 2: Bewusstes Handeln

Mache heute eine Sache, die aus Gewohnheit normalerweise nebenbei von Dir erledigt wird, voller Achtsamkeit.

Was für eine Sache kann das sein?

Als Beispiel fällt mir z.B. das Duschen ein. Wenn Du heute duschen gehst, nimm Dein Bewusstsein mit. Spüre nach, wie das Wasser auf Deine Haut fällt. Ist das Wasser heiß oder kühl?

Berühre Deinen Körper mit Achtsamkeit. Genieße die streichelnden Berührungen. Freue Dich über Deinen Körper und genieße Dich selber. Huldige Dir und Deinem Körper, geliebte Göttin!

Wenn Du Deine Haare einshampoonierst, gebe Dir heute einmal eine Kopfmassage. Massiere die Kopfhaut, streiche durch Deine Haare. Unterstreiche das mit einem lauten “Mmmmmmh”, sollte das nicht schon automatisch passiert sein.

Fühlt sich das wohlig für Dich an? Sehr schön!

Du kannst das auch mit anderen Handlungen so machen – anziehen, Essen zu bereiten, baden, spazieren gehen… Hauptsache ist, dass Du zur Abwechslung einmal Dein Bewusstsein – oder auch Genusszentrum – anschaltest.

Die Energie folgt unserem Bewusstsein und erfrischt jede Tätigkeit mit neuem Wind.

Tipp 3: Laute Töne tönen

Nochmal zur Erinnerung… mein Sohn brabbelt und quatscht und ruft und brüllt und schreit und singt und… macht Töne am laufenden Band. Ich staune z.B. darüber, dass er selbst nach mehreren Jahren beim T-Shirt anziehen stöhnt. Sollte er doch inzwischen kennen, ne?

Aber nein, wie so stumm bleiben? Unsere Stimme ist etwas ganz Lebendiges.

Wusstest Du z.B., das Schmerzen, über die man stöhnt und brüllt, viel eher aus dem Körper gehen? Viele Leute beißen die Zähne zusammen, wenn sie sich stoßen. Ganz ungesund! Staut ziemlich viel Energie auf.

Klar, das kann man nicht immer und überall so halten. Doch wenig mehr Laute können nicht schaden.

Erinnerst Du Dich an die Dusche unter Punkt 2? Ja? Genau: mmmmmh…

Iss doch einmal ein Stück Schokolade und töne den Geschmack heraus. Mmmmmh, lecker… füllt sich komisch an? Aber gut? Weitermachen!

Oder sitz einmal gemütlich auf dem Sofa, kuschle Dich ein – und mache einen lauten Mmmh-Seufzer. Spürst Du, wie noch einmal der Stress von Dir abfällt, der Körper noch weiter loslässt, Du loslässt? Dann ist es richtig.

Bei Stress hilft übrigens auch “brabbelisch”. Das ist einfach vor sich hin brabbeln, ohne richtige Worte und Sinn. Unser Gehirn schalte damit runter und viele starke Gefühle verrauchen.

Und wann hast Du das letzte Mal laut gelacht? Frauen sollen nicht einfach immer nur niedlich sein und gefallen, sondern sich auch selber lustvoll genießen. Und lachen – mit dem ganzen Körper – ist da eine richtige gute Sache.

Möglicherweise mag es Dir komisch vorkommen, mal wieder so hörbar zu sein – und eventuell aufzufallen. Kann sein, dass Dein Partner, wenn Du einen hast, es auch anspricht oder persönlich nimmt. Das ist es nicht. Es ist einfach nur die Lebendigkeit der Sprache, die in Deinen Körper wieder Raum begonnen soll.

Sich komisch fühlen ist übrigens antrainiert, weil wir darauf geeicht sind, zu hinterfragen, was die anderen denken könnten. Lass Dir gesagt sein: es ist völlig egal. Sie denken eh, was sie denken. Solange kannst Du Dir selber Deinen Spaß gönnen!

Tipp 4: Wild bewegen

lebendigkeit durch mehr bewegung
Lebendigkeit durch Bewegung

Zum vorherigen Punkt passt auch dieser hier. Wann war das letzte Mal, wo Du Deinen Körper so richtig wild bewegt hast, z.B. geschüttelt oder getanzt hast? Abgesehen vom Liebemachen natürlich…

Vorletztes Jahr erzählte mir meine Massagelehrerin, wie sie mit ihren Kindern auf dem Spielplatz alles mitmacht. Die Kinder springen irgendwo herunter? Sie macht es auch. Die Racker klettern irgendwo hoch? Sie klettert mit.

Und wieso das? Weil wir Erwachsene meistens diese Bewegungen so gar nicht mehr machen. Unser Gehirn und unser Körper rosten quasi ein.

Frauen, die Yoga machen oder eine andere Sportart, sind da schon etwas besser dran. Dennoch: kindlich – freiflexible Bewegungen machen auch davon die wenigsten.

Oder?

Hier also mal eine Übung für Dich. Stell Dich dafür wieder auf beiden hin. Schwinge auf den Füßen hin und her. Dann lass die Hüften kreisen. Und dann schüttle erst das eine Bein, dann das andere. Dann nacheinander die Arme. Und dann den ganzen Körper.

Verstärke das Schütteln. Vielleicht mag das anfangs nicht gehen, aber versuche trotzdem, Dich einfach so richtig frei zu schütteln. Alles locker zu machen, Dich einfach mal gehen zu lassen.

Spürst Du die Energieströme, die durch Deinen Körper flitzen? Hmmm, ist das nicht herrlich?

Ich bekomme da oft Gänsehaut und Schauer – und fühle mich dann sehr beschwingt.

Was natürlich auch möglich ist, ist tanzen.

Momentan mag ich von Faun das “Federlied”. Faun ist eine Band, die mittelalterliche Musik macht. Und in diesem Lied singt eine Frau davon, dass ihr ein Federkleid wächst. Ich fühle mich dabei selber wie ein Adler, der durch die Lüfte schwebt. Und das baue ich in meinen Tanz ein.

Hier gilt das Gleiche wie beim Schütteln und Tönen: nach langer “Abstinenz” kann es sich eingerostet und merkwürdig anfühlen. Aber mach es trotzdem einfach weiter. Bewege Dich nach Lust und Laune, so wie es Dir gefällt.

Sollte der innere Kritiker auftauchen: lies noch hier nach oder schick ihn weg.

Denn ich sage Dir: Du bist schön und jede Deiner Bewegung ist es auch.

Tipp 5: Etwas Verrücktes oder Ungewohntes machen.

Das ist wieder eine ganz spannende Aufgabe. Lebendigkeit findet sich auch da, wo wir alte Pfade der Gewohnheit verlassen.

Ich habe also einen besonderen Tipp für Dich. Tue in dieser Woche etwas, dass Du noch nie gemacht hast, aber wovon Du schon einmal geträumt hast. Oder folge einem der intuitiven Impulse, die Du möglicherweise hast.

Das könnte z.B. ein Ort sein, der Dir ins Auge sticht. Bleib stehen, geh rein, schau es Dir an.

Bleib bei den Straßenmusikern stehen und höre zu.

Kauf Dir ein kleines Kleidungsstück in einer neuen Farbe, die Du schon immer toll fandest, aber Dich nicht getraut hast, zu holen.

Oder ein Accessoire… vor Jahren habe ich auf weibliche Accessoires wenig gegeben. Dann steckte ich mir eine Blüte ins Haar. Hui, das war das!

Oder ich kleidete mich nicht wirklich weiblich… dann trug ich mehr Röcke, Schals. Noch so ein toller Effekt. Früher trug ich fast nur schwarz – und jetzt ist es bei mir im Schrank nur noch wenig zu sehen.

Klar war ich aufgeregt und manchmal schüchtern damit, doch diese Gefühle nehme ich an – und tue es trotzdem.

Ich wünsche mir, dass Du Dir einfach mal etwas Neues, Ungewohntes schenkst. Neugierde heißt Lebendigkeit.

Tipp 6: Frische Smoothies

grüne Smoothies
Grüne Smoothies für mehr Lebendigkeit

Ja, das Thema Ernährung möchte ich hier nicht unangesprochen lassen. Nahrung kann auch lebendiger machen. Wahrscheinlich kennen wir es alle vom Salatessen.

Fleischessen z.B. braucht am meisten Verdauungsenergie und kann schlapp machen.

Doch das ist noch ein extra Text wert.

Kommen wir lieber zu meinem Tipp, wodurch wir Lebendigkeit erhalten können. Ein Großteil unserer Nahrung ist verarbeitet und null lebendig. Das Gegenteil dazu sind Smoothies, vor allem grüne.

Der beste und frischeste, den ich gerade gestern kreiert habe, ist ein Petersilien-Ingwer-Smoothie.

Ich nehme eine Apfel, Petersilie, Weizengras-Pulver, Brennnesselpulver, ein paar Flohsamen und ein kleines Stückchen Ingwer. Man, war das ein Knaller!

Wenn man neu ist bei grünem Smoothies, kann es sein, dass man sich an frisches Grünes erst einmal gewöhnen muss. Blätter sind schon recht erdig. Vielleicht anfangs eher den Obstanteil erhöhen und dann nach und nach daran gewöhnen.

Zum Weizengras und anderen Superfoods kannst Du übrigens noch hier einiges nachlesen.

Und ein Kurs für den Körper einer Göttin ist auch noch in Arbeit, falls Dich das interessieren sollte.

Ich würde mich über weiteres Interesse so sehr freuen. Melde Dich am besten gleich an!

Denn dann bekommst Du in Zukunft auch weitere tolle Tipps rund um ein bewusstes Leben voller Lebendigkeit von mir.

Ich wünsche Dir viel Freude und Leichtigkeit bei der Erweckung Deiner in Dir schlummernden Lebendigkeit.

In Liebe

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