Zucker

Ist Zucker ein Teufel oder nicht?

Heute komme ich zu einem für mich wirklich schwierigen Thema: ich esse echt gerne Süßes. Heißt, ich versüße mir so richtig gern mein Leben!

Du auch?

Das macht mir oft echt Schwierigkeiten. Und ist eines der Themen, in dem ich mit am wenigsten Klarheit empfinde. Daher also heute mal eine Spurensuche zu der süßen Seite des Lebens.

Neben unserem weißen Zucker gibt es nämlich inzwischen viele süße Varianten.  Rohrohrzucker, Kokosblütenzucker, Honig, Stevia, Erythrit.

Unser weißer Zucker ist ein raffiniertes Produkt und enthält – abgesehen von der Süße – nichts mehr, was unser Körper braucht. Er verändert sogar unsere Darmbewohner – gute Bakterien gehen zurück, schlechte lieben es, zusammen mit Pilzen. Die Übersäuerung führt zu weiteren Nachteilen. Hammer, oder?

Warum liebe ich das also so sehr?

Unser normaler Zucker

Wir alle kennen sie, unsere Haushaltszucker:

  • Vollrohrzucker
  • Rohrohrzucker
  • Rohrzucker

Gibt es da wirklich Unterschiede?

Wenn brauner Zucker überhaupt einen minimalen „positiven“ Gesundheitswert aufweist, dann der, das dieser Zucker ein paar mehr Mineralstoffe enthält als weißer Standard-Zucker. Beide Sorten werden aber einfach nur aus Zuckerrüben gewonnen. Der weiße ist von allen dunklen Bestandteilen befreit, der braune Zucker eben nicht. Der Unterschied liegt im Grad der Raffination.

Letzteres war mir nicht so klar. Also Achtung! Auch wenn überall Rohrohrzucker & Co. beworben werden, handelt es sich doch um… normalen Zucker.

Alternativen zu Zucker: andere Süßungsmittel

Dann gibt es noch Stevia. Es ist eine süß schmeckende Pflanze aus Südamerika, die in vielen Ländern weltweit zu einem gesunden Süßungsmittel verarbeitet wird. Sie enthält weder Kalorien noch Zucker, reguliert den Blutzuckerspiegel, schützt die Zähne vor Kariesbefall und ist im Gespräch, den Blutdruck zu senken.

Manche Stevia-Produkte finde ich etwas bitter. Stevia ist also nicht so mein Favorit.

Erythrit (Erythritol) ist ein praktisch kalorienfreier, in der Natur vorkommender und zahnfreundlicher Zuckerersatz, der sich wegen seiner vielen positiven Eigenschaften immer größerer Beliebtheit erfreut.

Erythrit bietet etwa 70-80% der Süßkraft von herkömmlichem Haushaltszucker, ohne dessen negative Eigenschaften zu besitzen. Es hat einen glykämischen Index von 0, lässt also den Blutzuckerspiegel nicht steigen und muss bei der Kohlenhydratbilanz nicht berücksichtigt werden. Im Gegensatz zu künstlichen Süßstoffen wie Aspartam oder Saccharin, die synthetisch hergestellt werden, stellt Erythrit für den Organismus kein Fremdstoff dar.

Hiermit probiere ich mich noch aus. Ich gebe zu, dass ich Zucker so gewöhnt bin, das andere Süßungsmittel eben erst einmal ungewohnt für mich sind.

Richtig toll finde ich: Kokosblütenzucker.

Er wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Schneidet man die Blütenknospe der Kokospalme an, tritt dort ein Saft aus, welcher als Kokosnektar bezeichnet wird.

Kokosblütenzucker ist vor allem wegen seinem sehr geringen glykämischen Wert bekannt geworden. Er fördert im Vergleich zu hoch-glykämischen Süßungsmitteln eine langsamere Energieausschüttung, die einerseits länger sättigt und andererseits keine Zuckerhochs und -tiefs verursacht. Daher ist Kokosblütenzucker auch ausgezeichnet für Diabetiker geeignet.

Die letzten beiden Zucker verwende ich inzwischen abwechselnd zuhause. Kokosblütenzucker hat übrigens einen ganz eigenen, malzigen Geschmack. Und sogar mein Sohn löffelt den sehr, sehr gerne.

Das Fazit

Und was ergibt sich für uns aus dieser Aufzählung nun in Richtung wohlfühlen?

Ich liebe Süßigkeiten! Und Du? Ich kann es nicht anders sagen.

Da es mich aber nervt, immerzu ein schlechtes Gewissen zu haben – und es aber auch nicht schaffe, darauf zu verzichten – kann ich aus Erfahrung nur weitergeben: Bewusstwerden über die eigene Ernährung ist hier ein erster guter Schritt. Und maßhalten vielleicht ein zweiter (auch wenn’s oft bekanntermaßen schwerfällt…)

Sich liebhaben und akzeptieren sind ein Ah und Oh. Sich das Leben zu versüßen hat oft etwas ganz Nährendes.

Doch daneben kann man schauen: wie viel ist es eigentlich, dass ich jetzt davon zu mir nehme? Kann ich mal etwas Neues ausprobieren? Oder kann ich mir vielleicht sogar anders mal das Leben versüßen?

In Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Hast Du noch Infos, die ich vielleicht nicht kenne? Dann melde Dich rechts oben an und verbinde Dich mit mir. Ich freue mich sehr auf Dich.

P.P.S.: Bist Du neugierig geworden, gleich die von mir genannten Produkte zu probieren? Ich kann Dir diesen Kokosblütenzucker und dieses Erythrit * wirklich wärmstens ans Herz legen.

 

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